Rechtliche Hinweise
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Webdesign, Webentwicklung, Beratung und damit verbundene Dienstleistungen, die zwischen Jakob Fuhr (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber geschlossen werden.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch den Beginn der Ausführung der Dienstleistung zustande.
(2) Grundlage für die zu erbringenden Leistungen ist das vom Auftraggeber akzeptierte Angebot oder das gemeinsam erstellte Pflichtenheft.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der Umfang der einzelnen Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im jeweiligen Angebot.
(2) Der Auftragnehmer erbringt die Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den aktuellen Standards der Technik. Es wird keine Gewähr für bestimmte Suchmaschinenplatzierungen oder konkrete wirtschaftliche Erfolge übernommen.
(3) Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung beider Parteien.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer bei der Vertragserfüllung zu unterstützen. Er stellt alle für die Umsetzung benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.) rechtzeitig, in einem gängigen, unmittelbar verwertbaren Format zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er zur Verwendung aller übergebenen Materialien berechtigt ist und diese frei von Rechten Dritter sind. Er stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter wegen einer Urheber-, Marken- oder Wettbewerbsrechtsverletzung frei.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem im Angebot vereinbarten Preis. Sofern nicht anders vereinbart, verstehen sich alle Preise als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen des Auftragnehmers innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen für bereits erbrachte Teilleistungen zu fordern.
§ 6 Abnahme
(1) Nach Abschluss der Arbeiten fordert der Auftragnehmer den Auftraggeber zur Abnahme auf.
(2) Die Abnahme darf nicht aus gestalterisch-künstlerischen Gründen (Geschmacksfragen) verweigert werden, sofern das Werk im Wesentlichen den im Angebot/Pflichtenheft festgelegten Anforderungen entspricht.
(3) Erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach Aufforderung keine Rückmeldung durch den Auftraggeber, gilt das Werk als mängelfrei abgenommen.
§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Der Auftragnehmer behält das Urheberrecht an den erbrachten Leistungen (Entwürfe, Code, Layouts).
(2) Mit der vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die für den jeweiligen Zweck erforderlichen einfachen Nutzungsrechte. Eine Weitergabe der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die entwickelten Werke als Referenz auf seiner eigenen Website oder in anderen Portfolios (z.B. Social Media) zu präsentieren und auf der erstellten Website einen dezenten Hinweis auf seine Urheberschaft ("Webdesign by Jakob Fuhr") anzubringen.
§ 8 Gewährleistung und Haftung
(1) Der Auftragnehmer leistet Gewähr für Mängel nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
(2) Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Auftraggeber eingetreten wäre.
§ 9 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Auftragnehmers (Waldsee), sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: 19.10.2026